1. Tag: Busreise nach Nordpolen zur Zwischenübernachtung. Geplant ist das Hotel Gromada in Schneidemühl (Pila).
2. Tag: Bei der Weiterreise fahren Sie durch den Bezirk Ermland-Masuren und erreichen das Königsberger Gebiet (Kaliningradskaja Oblast). Empfang durch unsere Reiseleitung und dann sind es noch ca. 45 km bis zur Stadt
Königsberg (Kaliningrad) und zu Ihrem Hotel. Heute erfahren Sie alles Wissenswerte für Ihren Aufenthalt.
3. Tag Königsberg: Unser Stadtführer zeigt Ihnen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten Königsbergs, wie z.B. das Neue Schauspielhaus, die Luisenkirche - wo im angrenzenden Park ein Denkmal des „Lügenbaron“ Münchhausen steht, den Schlossteich, die Börse, die verschiedenen Stadttore und den Nordbahnhof, von wo vor über 120 Jahren die Samlandbahn zum ersten Mal nach Cranz fuhr. Natürlich sehen Sie auch die Kantinsel mit der Gedenkstätte Immanuel Kants und den Dom. Erst seit die Stadt Kneiphof 1726 mit Königsberg vereinigt wurde, gehört der Dom zu Königsberg. Bereits damals hatte der Dom nur einen Turm. Der Nordturm wurde nach einem Brand im 16. Jh. nie wieder aufgebaut. Nach der Stadtbesichtigung haben Sie freie Zeit.
4. Tag Königsberg: In diesem Jahr haben wir die Stadt
Pillau (Baltijsk) im Programm. Die Geschichte dieser Stadt ist die Geschichte ihres Hafens, der seit dem 17. Jh. immer wieder im Brennpunkt stand. Mit der uns vorliegenden Sondergenehmigung können Sie die heutige Hafenstadt der Baltischen Flotte besuchen.
Anschließend fahren wir mit Ihnen durch das Samland zum schönen Badeort
Rauschen (Swetlogorsk). Während eines Rundganges sehen Sie natürlich auch das berühmte Warmbad mit seinem 25 m hohen Wasserturm. In Rauschen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Ein Spaziergang auf der schönen Strandpromenade, ein Bummel entlang der Souvenirstände oder eine Kaffee- und Kuchenpause..
5. Tag Königsberg: Sie haben einen freien Tag. Im Umkreis von ca. 45 km liegen u.a. die Städte Cranz (Selenogradsk), Labiau (Polessk), Tapiau (Gwardeisk), Wehlau (Snamensk), Friedland (Prawdinsk), Ludwigsort (Laduschkin) und Preußisch Eylau (Bagrationowsk).
Unsere Reiseleitung hilft Ihnen gerne bei der Planung eines Privatausfluges und bei der Vermittlung eines zuverlässigen Taxifahrers. Taxis können Sie auch für mehrere Stunden chartern und so auch weiter entfernte Ziele besuchen.
6. Tag Königsberg: Zu einer Reise ins alte Ostpreußen sollte ein Besuch der
Kurischen Nehrung nicht fehlen. Von dem 98 km langen Landstreifen Kurische Nehrung gehören 46 km zu Russland. Im Süden bei Sarkau (Lesnoje) beginnt diese Halbinsel. Hier befindet sich auch die schmalste Stelle der Nehrung (380m). In
Rossitten (Rybatschi) werden Sie einen schönen Haffspaziergang zur berühmten Vogelwarte unternehmen. Mit Pillkoppen (Morskoje) erreichen Sie den letzten der drei Ortschaften im russischen Teil der Nehrung. Hier sehen Sie die große Düne Ephas Höh. Dieser Anblick wird Sie begeistern. Später werden wir mit Ihnen an einer landschaftlich schönen Stelle ein gemütliches
Picknick einnehmen. Lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich darauf...
7. Tag Königsberg: Heute haben Sie noch einmal Freizeit. Vielleicht haben Sie ja Lust, eines der Museen zu besuchen? Zum Abschluss in Königsberg erhalten Sie eine kleine Überraschung zum Abendessen.
8. Tag Königsberg: Sie verlassen heute Königsberg und verabschieden Ihre Reiseleitung. Nach der Grenzabfertigung fahren Sie durch Nordpolen bis zur Zwischenübernachtung.
9. Tag: Mit schönen Eindrücken geht es zurück nach Deutschland.
Freizeit-Tipps:
Pregel-Schifffahrt
Im Zentrum werden Schifffahrten auf dem Pregel angeboten. Diese Touren ermöglichen einen schönen Blick auf den Dom, das Friedrichsburger Tor, Teile des Hafens und auf die ehem. Reichsbahnbrücke.
Orgelkonzert im Dom
2008 bekam der Dom eine neue Orgel. Mit ihren 122 Registern gilt sie als eine der größten Orgeln im Ostseeraum. In regelmäßigen Abständen finden Konzerte statt, wodurch Sie auch das Hauptschiff des Domes sehen können.
Oberteich
Der Oberteich ist mit seiner Fläche schon eher ein kleiner See. Der Oberteich liegt wie eine Oase mitten in der Stadt. Eine der schönsten Stadtspazierwege Kaliningrads führt am Westufer entlang – auf der erst 2008 eröffneten Uferpromenade entlang der einstigen Herzog-Albrecht-Allee.
Bernsteinmuseum
Am Ostufer des Oberteiches steht der Dohnaturm. Hier ist das bedeutende Bernsteinmuseum untergebracht. Über 6000 Exponate aus dem Tagebau Palmnicken und Kunsthandwerk aus Bernstein machen die Ausstellung zu einer "Schatzkammer“.